
Klassische Stellenanzeigen funktionieren heute nicht mehr. Um einen Kandidaten davon zu überzeugen dass dein Unternehmen genau der richtige Arbeitsplatz für ihn ist, reichen schlichte Vorteile und Benefits nicht aus. Ich sehe oft dass Unternehmen ihre Stellenanzeigen viel zu oberflächlich gestalten, nur Benefits und Rahmeninformationen, keine Emotionen, keine echten Menschen. Man kann sich nicht wirklich identifizieren. Das ist nicht mehr zeitgemäß, und die Konkurrenz weiß das.
Ein guter Recruitingfilm ist individuell auf das Unternehmen und auf den Wunschkandidaten zugeschnitten. Bevor ich auch nur einen Frame drehe, führe ich Gespräche mit der Geschäftsführung und leitenden Mitarbeitern, um gemeinsam herauszufinden welcher Kandidat wirklich gesucht wird. Dieser Wunschkandidat erfüllt bestimmte Skills und Anforderungen, hat aber auch eigene Wünsche und Erwartungen an seinen Arbeitgeber.
Auf diesem Wunschkandidaten baut das gesamte Konzept auf. Der Film muss beim Bewerber sofort ein Gefühl von Verständnis und Ankommen auslösen. Er sieht echte Kollegen, echte Atmosphäre, echte Entwicklungsmöglichkeiten. Er fühlt sich emotional abgeholt, nicht beworben. Das ist der Unterschied zwischen einem Recruitingfilm der Bewerbungen bringt und einem der im Nirgendwo verschwindet. Einzigartigkeit entsteht nur, wenn man sich wirklich mit dem Unternehmen befasst und herausfiltert was es von allen anderen unterscheidet.
Ein Recruitingfilm kostet zwischen 3.500 € und 15.000 €, abhängig vom Aufwand des Projekts. Mit einem Budget von 6.000 € kann man sehr gut arbeiten. Der größte Teil des Budgets fließt in die Vorbereitung, denn genau da entsteht die Wirksamkeit des Films.
Um einen wirklich einzigartigen Recruitingfilm zu produzieren führe ich Gespräche auf allen Ebenen des Unternehmens. Mit der Geschäftsführung und leitenden Mitarbeitern, aber auch mit einfachen Mitarbeitern die als zukünftige Kollegen für den potenziellen Bewerber stehen. Nur so lässt sich der Wunschkandidat wirklich herausarbeiten und ein Konzept entwickeln das genau für ihn gemacht ist.
Den fertigen Recruitingfilm direkt auf Social Media hochzuladen ist nicht die richtige Strategie. Der Recruitingfilm gehört auf eine Karriereseite oder Bewerberseite, die als Zielseite für Meta-Ads dient. Auf Meta selbst werden nur kurze Ausschnitte von 15 bis 45 Sekunden gezeigt, die als Köder fungieren und den Bewerber dazu bringen, auf den Link zu klicken und sich die wichtigen Informationen auf der Bewerberseite zu holen.
Zusätzlich empfehle ich beim Recruitingfilm-Drehtag direkt kleine Recruiting-Ads mitzudrehen. Kurze Clips in denen schnell und präzise Benefits und Vorteile übermittelt werden, kombiniert mit emotionalen Einblicken ins Team. Beides zusammen, der große Recruitingfilm auf der Karriereseite und die kurzen Ads auf Meta, bildet eine vollständige Recruiting-Kampagne die wirklich funktioniert.
Mit meinem Recruitingfilm für die EDEKA Schubert Gruppe wurde genau das umgesetzt. Für einen neuen Markt wurden 60 Mitarbeiter gesucht. Es entstanden zwei Filme, einer über den Personalleiter und einer über eine junge Mitarbeiterin, beide gezielt auf unterschiedliche Zielgruppen ausgerichtet. Das Ergebnis: alle 60 Stellen besetzt zur Markteröffnung. Hier zur Case Study
Recruitingfilme lohnen sich für jede Art von Unternehmen, ob Führungskräfte oder Mitarbeiter ohne große Vorkenntnisse gesucht werden. Wer einen potenziellen Kandidaten wirklich beeindrucken will, braucht einen professionellen Recruitingfilm.
Wer sich für eine günstige und wenig aufwendige Variante entscheidet, erhöht die Wahrscheinlichkeit dass sich viele Menschen bewerben die nicht qualifiziert oder für das Team geeignet sind. Das bedeutet man investiert in einen Film und holt sich gleichzeitig mehr Arbeit ins Haus, weil diese unqualifizierten Bewerbungen bearbeitet werden müssen. Ein wirkungsvoller Recruitingfilm sorgt dafür dass nur die richtigen Kandidaten den Weg bis zur Bewerbung gehen.
Nicht jeder Videograf ist für einen Recruitingfilm geeignet. Es gibt drei Dinge auf die man achten sollte.
Erstens: Kein Gespräch, kein guter Film. Wenn ein Videograf keine Gespräche mit der Geschäftsführung oder den Mitarbeitern führt, ist das ein klares Warnsignal. Um einen Film wirklich einzigartig und wirkungsvoll zu machen, braucht man genau diese Gespräche und die Informationen die dabei entstehen. Ohne sie ist kein ordentliches Konzept möglich und der Film wird sich nicht von anderen abheben.
Zweitens: Wenn der Preis zu niedrig ist. Ein Recruitingfilm für 1.500 € bis 2.500 € kann optisch schön sein, wird aber kaum eine große Wirkung haben. Mit diesem Budget ist es schlicht nicht möglich, die nötige Vorarbeit zu leisten oder ein durchdachtes Konzept zu entwickeln. Der Film wird sich nicht von anderen abheben und der Mehrwert ist damit nahezu erloschen. Ein guter Recruitingfilm sollte ab 5.000 € kosten.
Drittens: Fehlende Erfahrung mit Employer Branding. Ein Videograf ohne Vorerfahrung in diesem Bereich kann bei Problemen am Set schnell an seine Grenzen stoßen. Mitarbeiter die sich vor der Kamera unwohl fühlen müssen aufgelockert und motiviert werden, das ist eine klare Aufgabe des Videografen. Die Interviewfragen müssen so aufgebaut sein dass sie den richtigen Leitfaden formen. Wenn die falschen Fragen gestellt werden, kommen die falschen Antworten, und damit fehlt dem Film die inhaltliche Grundlage.
Der richtige Videograf für einen Recruitingfilm geht von sich aus auf das Unternehmen ein, stellt Fragen, filtert aktiv Informationen heraus und bringt neben Erfahrung auch das nötige Charisma mit um Menschen vor der Kamera zu öffnen.
Ausführlicher Leitfaden: Wie finde ich den richtigen Videografen?
Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Imagefilm Kosten in Hamburg.
Ein 2-minütiger Imagefilm in Hamburg kostet je nach Aufwand zwischen 3.500 € und 20.000 €. Entscheidend ist nicht die Länge des Films, sondern der Aufwand für Konzept, Drehtage und Postproduktion. In einem kostenlosen Erstgespräch wird gemeinsam eingeschätzt was für das Unternehmen sinnvoll ist und was es kosten wird.
Die größten Kostentreiber sind die Anzahl der Drehtage und der kreative Prozess vor dem Dreh. Je mehr Vorbereitung das Unternehmen selbst leistet und je reibungsloser der Drehtag abläuft, desto günstiger wird die Produktion. Auch Anzahl der Drehorte, Equipment und Postproduktionsaufwand spielen eine Rolle.
Ja, ein Imagefilm gilt als Betriebsausgabe und ist in der Regel steuerlich absetzbar. Da dies von der individuellen Unternehmenssituation abhängt, empfiehlt sich eine Rücksprache mit dem Steuerberater.
Der Unterschied liegt nicht in der Optik allein, sondern im Inhalt und der Wirksamkeit. Ein günstiger Imagefilm hat oft kein durchdachtes Konzept, keine Dramaturgie und keine klare Botschaft. Ein hochwertiger Film hingegen ist auf das Unternehmen zugeschnitten, hat eine klare Strategie und funktioniert als echtes Vertriebstool.
Ja, aber mit dem richtigen Format. Kleine Unternehmen mit kleinerem Budget profitieren oft mehr von einem Video-Testimonial als von einem Imagefilm. Es ist günstiger, wirkt sofort vertrauensbildend und kann gezielt im Vertrieb eingesetzt werden.