Zwei Männer bei einem Wasserfall, einer filmt den anderen, der über Steine springt.

Wie lange dauert eine Videoproduktion?

Porträt eines jungen Mannes mit blauem Barbour-Baseballcap und weißem T-Shirt vor einem unscharfen grünen Hintergrund.
Jan Schmidt
Februar 2026
5 min Lesezeit

Wie lange dauert die Produktion eines Unternehmensfilms?

Eine der häufigsten Fragen die ich vor einer Produktion bekomme ist: Wie lange dauert das eigentlich? Die ehrliche Antwort ist — das lässt sich pauschal nicht sagen, bevor Konzept, Angebot und Timing stehen. Was ich aber sagen kann: Je nach Produktionstyp gibt es klare Zeitrahmen aus der Praxis, an denen sich Unternehmen orientieren können.

Bei kleineren Content-Produktionen wie Instagram Reels oder LinkedIn Videos hängt die Dauer von Menge und Aufwand ab — aber weil keine große Planung nötig ist, kann ich 10 Content Reels von Erstgespräch bis zur fertigen Ausspielung in 1 bis 2 Wochen garantieren. Bei Imagefilmen und größeren Produktionen ist der größte Zeithebel nicht ich — sondern die Mitarbeit des Unternehmens. Materialbeschaffung und Feedback bestimmen am Ende wie schnell es geht.

Phase 1: Konzept und Planung

Das Konzept ist der Kern jedes Films — und deshalb nehme ich mir hier am meisten Zeit. In der Konzeptphase werden Inhalt, Message, Ziel und der dramaturgische Leitfaden des Videos bestimmt. Ich führe mehrere Gespräche mit Geschäftsführern und Mitarbeitern, um das Unternehmen wirklich zu verstehen und Werte, Ziele und Stärken richtig darzustellen.

Das Ergebnis dieser Phase ist ein vollständiges Konzept, eine detaillierte Shotlist und ein Timing das alle Beteiligten verbindlich einhalten können. Für Konzept und Planung werden maximal zwei Wochen eingeplant — je nach Komplexität des Projekts und wie schnell das Unternehmen Feedback und Informationen liefert.

Phase 2: Der Drehtag

Ein Drehtag hat in der Regel acht Stunden. Ich komme bewusst vor Arbeitsbeginn der Mitarbeiter um Setups und Kameraequipment aufzubauen. Zu Beginn des Drehtags findet ein kurzes Briefing von etwa 15 Minuten statt, in dem nochmal alle Abläufe, Reihenfolgen und Erwartungen durchgesprochen werden — das spart am Ende Zeit und Nerven.

Was ist der Unterschied zwischen einem Imagefilm-Dreh und einem Recruitingfilm-Dreh?

Bei einem Recruitingfilm stehen die Mitarbeiter im Mittelpunkt — von Talking Heads über Interviews bis hin zu authentischen B-Roll-Aufnahmen aus dem Arbeitsalltag. Bei einem Imagefilm werden Mitarbeiter nur teilweise einbezogen. Im Vordergrund steht das Unternehmen als Ganzes — das Produkt, die Dienstleistung, die Räumlichkeiten.

Ein häufiger Grund für verlängerte Drehtage ist schludrige Vorbereitung oder schwache Mitarbeit des Kunden. Wenn Mitarbeiter nicht richtig gebrieft wurden, Räume nicht vorbereitet sind oder interne Absprachen fehlen, entstehen Überstunden — die über eine Überstundenpauschale abgerechnet werden und dafür sorgen dass Mitarbeiter länger bleiben als geplant. Genau deshalb ist die Zusammenarbeit so wichtig: Ich übernehme meinen Teil der Planung, aber interne Absprachen und Kommunikation müssen vom Unternehmen selbst geleistet werden.

Phase 3: Postproduktion

Die Postproduktion eines Imagefilms dauert in der Regel zwei Wochen. Um das beste Ergebnis zu liefern und den Kunden aktiv in den Prozess einzubeziehen, sende ich die Vorschauen etappenweise zu — nicht erst wenn alles fertig ist.

Der Prozess läuft in drei Schritten:

Schritt 1 — Gerüst und Leitfaden:

Das gesprochene Material wird so zusammengestellt, dass es dramaturgisch Sinn ergibt und den Plan aus dem Konzept verfolgt. Die Musik wird direkt mitgeschickt damit der Kunde ein Gefühl für Rhythmus und Stimmung bekommt.

Schritt 2 — B-Roll:

Sobald das Gerüst abgesegnet ist, wird der B-Roll über das Gesprochene gelegt. Jetzt entsteht der eigentliche Film.

Schritt 3 — Finalisierung: Color Grading, Sounddesign und Grafiken werden eingebaut. Der Film wird finalisiert. Der Kunde hat danach noch eine finale Feedbackschleife für letzte Anpassungen.

Gesamtdauer – ein realistischer Überblick

Hier sind die realistischen Zeitrahmen aus der Praxis:

I

Imagefilm oder Recruitingfilm:

ca. 30 Tage von Erstgespräch bis fertiger Film — Konzept und Planung, Drehtag und zwei Wochen Postproduktion inklusive Feedbackschleifen.

Kleinere Produktionen:

wie Testimonial Videos, Kundenstimmen oder Social Media Reels: ca. 2 Wochen von Erstgespräch bis zur fertigen Ausspielung. Diese Zeitrahmen gelten unter einer Bedingung — der Kunde arbeitet aktiv mit.

Was eine Videoproduktion verzögert — und wie man es vermeidet

Der häufigste Grund für Verzögerungen ist der Kunde selbst. Das klingt hart, ist aber die Realität aus der Praxis.

Ein wirklich guter Imagefilm oder Recruitingfilm entsteht nicht ohne aktive Mitarbeit des Unternehmens. Informationen über Werte, Ziele und Stärken lassen sich nur in Gesprächen mit Führungskräften und Mitarbeitern erarbeiten. Diese Gespräche müssen zeitnah stattfinden. Das Timing muss intern kommuniziert und mit allen betroffenen Mitarbeitern besprochen werden. Wer die Planungsphase nicht ernst nimmt, zahlt es am Drehtag — mit Überstunden, Chaos und einem Ergebnis das nicht das volle Potenzial ausschöpft.

Meine Empfehlung an Unternehmen: Nehmt die Planung genauso ernst wie den Dreh selbst. Ich begleite euch durch den gesamten Prozess — aber die interne Kommunikation und Vorbereitung ist eure Aufgabe.

Fazit: Wie lange dauert eine Videoproduktion wirklich?

Wenn Kunde und Videograf richtig zusammenarbeiten und die Planung intern gut kommuniziert wird, gilt folgendes:

  • Imagefilm oder Recruitingfilm: 30 Tage garantiert
  • Testimonial Video oder Social Media Reels: 2 Wochen garantiert

Du planst gerade eine Videoproduktion und willst wissen was auf dich zukommt? Schreib mir — ich erkläre dir in einem kostenlosen Erstgespräch genau was für dein Projekt sinnvoll ist und wie lange es dauert.

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Lass uns gemeinsam einen Film entwickeln, der deine Botschaft auf den Punkt bringt und nachhaltig begeistert. Ich freue mich auf deine Vision!

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